Yin-Yoga

 

 

 

 

 

 

Seit 2019 bin ich Yin-Yoga-Lehrerin mit einer 50 Stunden-Ausbildung, anerkannt von der Yoga-Alliance. Ich freue mich sehr, diese Yoga-Richtung jetzt auch nach gutem Wissen und Gewissen zu unterrichten. Gerne unterrichte Yin auch als Mantra-Yoga-Stunde mit Livemusik. Dazu unterrichte und singe ich selber oder begleite Dich als Yogalehrerin.

Ich liebe Yin-Yoga


MANTRA TRIFFT AUF YIN


Meinen ersten Kontakt zu YIN-YOGA hatte ich als Mantra-Sängerin. Ich war eingeladen eine Klasse Yin-Yoga mit Gesang und Harmonium zu begleiten. Ich empfand dies als eine sehr gute Kombination, da die Teilnehmer ja lange in einer Position verharrten und ich dazu singen und spielen konnte. Musik hat die Wirkung Menschen in ihrem Prozess sich zu fühlen zu unterstützen. Die Yoga-Lehrerin brachte die Teilnehmer gesprochen in die Position, korrigierte noch hier und da und schwieg dann. Das war mein Zeitpunkt anzufangen zu Singen, und per Blickkontakt gab sie mir Bescheid wieder still zu werden. So eine schöne Harmonie und das Feedback der Praktizierenden bestätigte das nur. Sofort hatte ich Interesse an dieser Yoga-Art. Abgesehen von den Mantras war ich schon immer ein Fan Yoga-Positionen auch mal länger zu halten. Ich kenne diese Praxis auch aus dem Hatha-Yoga und fühle mich danach immer gut. Da ich aber einen Drang habe alles im Detail zu erfahren, suchte ich mit eine Yin-Yoga-Lehrer-Ausbildung.


YIN UND YANG


Yin ist das Gegenstück zu Yang. Die Yang-Yoga-Praxis ist in unseren Breitengraden sehr weit verbreitet. Jede dynamische und kraftvolle Yoga-Richtung ist dem Yang einzuordnen. Yang steht für die männliche, aktive Energie. Sie bestimmt maßgeblich den Rhythmus unsere Zeit. Ich habe mich schon immer gewundert, warum der gehetzte Mensch nicht das Gegenteil davon in seiner Freizeit sucht. Das wäre dann ein Yin-Praxis, der weibliche Part. Dieser steht für das Los- und Zulassen, ist eher passiv.


HATHA-YOGA versus YIN-YANG-YOGA


Überall wird von Work-Life-Balance gesprochen, doch Hatha-Yoga hat einen verstaubten Charakter. Mit dem Vinyasa-Hype aus Amerika konnte ich spüren wie Hatha-Yoga immer uninteressanter bei den jüngeren Leuten wurde. Dabei ist Hatha-Yoga der perfekte Ausgleich, alles in einer Klasse. Hier gibt es den aktiven Part mit Pranayama und Sonnengruß, so wie den eher passiven Part mit lang gehaltenen Asanas und einem ausführlichen Shavasana zum Ausruhen. Während man sich im Hatha-Yoga aber erst aufwärmt und dann die Positionen hält, wird Yin im „kalten Zustand“ trainiert. Bei den Hatha-Positionen geht es mehr um Muskeln und Organe. Im Yin wird hauptsächlich das Faszien-Gewebe „gestresst“. Das bedeutet, das man Druck oder Dehnung auf das gewebe ausübt. Das geht am besten im „kalten Zustand“ und in dem man die Positionen länger hält. Um Yin-Yoga vom Hatha-Yoga abzugrenzen haben die Positionen auch andere Namen. Es kann ruhig auch mal anstrengend sein eine Yin-Position zu halten, in der Regel kann man dann aber in der Haltung entspannen und den Körper seine Arbeit tun lassen.


Während Hatha-Yoga aus der indischen Tradition kommt, ist das Yin-Yoga eher im asiatischen Raum angesiedelt. Die Philosophie bedient sich dabei dem Konzept der Meridiane aus der Traditionellen-Chinesischen-Medizin (TCM). Die Meridiane sind Energiebahnen in unserem Körper. Jeder der Meridiane ist einem Organ zu geordnet. Wenn das Organ gestört ist, dann kann man es durch die Stimulation des jeweiligen Meridian entstören. In der TCM spricht man dann von  „Blockaden“, diese stören unser Wohlbefinden. Das kann man sich so vorstellen: Das Qi, die Lebensenergie, im indischen Prana, fließt durch die Energiebahnen durch den Körper. Wenn der Fluss unterbrochen ist nennt man das eine Blockade. In jeder YIN-Position werden ein Meridian oder mehrere Meridiane gezielt angesprochen und stimuliert, um diese „Blockaden“ zu lösen. Dies geschieht durch Dehnung oder „stressen“, sprich Druck auf bestimmten Punkten und Körperregionen. Die Wirkung ist meist direkt im Anschluss, teilweise aber auch erste Tage danach spürbar.

Wer heilt hat Recht!


Wie bei allen Praktiken ist die Wirkung nur erlebbar, wenn Du es ausprobierst. Es gibt für jeden den richtigen Yoga-Stil. Ich bin jedenfalls sehr froh, dass durch Yin-Yoga ein ruhiges, achtsames Yoga den Weg in die Studios gefunden hat. Yin-Yoga hat immer mehr Liebhaber und Anhänger und ich freue mich meinen Teil dazu beizutragen. Ob als klassische Yin-Yoga-Lehrerin oder als Mantra-Musikerin zur Begleitung von Klassen. Wenn Du Lust hast mit mir Yin-Yoga zu praktizieren, melde dich gerne:

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